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Grundlegendes über Recurve-Bögen
Auf diesem Bild können Sie einiges über den Recurvebogen erfahren.
Der Bogen setzt sich aus 3 Teilen zusammen (Ausnahmen siehe Langbogen) - den beiden Wurfarmen und dem Mittelteil (hier mit angebautem Visier und aufgeklebter Pfeilauflage). Deutlich zu erkennen: Das Bogenfenster. Es sorgt dafür, dass der Pfeil das Bogenmittelteil nicht so stark "umfliegen" muss. Gleichzeitig hat man durch das Bogenfenster den Blick frei auf das angebaute Visier.
Direkt darunter: Der Griff - beim Rechtshandbogen für die linke Hand geformt; die rechte Hand hält die Sehne.
Der unten abgebildete Bereich ist der Recurve (Rikörf gesprochen), also der Teil, der dem Bogen seinen Namen gegeben hat: eine Rückkurve. In diesen beiden nach vorne weisenden Biegungen wird beim Spannen des Bogens die meiste Energie gespeichert. Dadurch kann trotz gleichem Auszugsgewicht gegenüber einem Langbogen dem Pfeil mehr Energie mitgegeben werden - er wird schneller, die Flugbahn wird gestreckter.
Recurvebögen werden nach Möglichkeit auf die Körpergröße und auf die Konstitution des Schützen angepasst gekauft.
Hier eine kleine Tabelle, die Ihnen einen Überblick verschaffen soll:
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Körpergröße:
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Bogenlänge in Zoll (")
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unter 150 cm
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54" = ca. 137 cm
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150 - 165 cm
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62" = ca. 158 cm
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150 - 165 cm
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64" = ca. 163 cm
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160 - 185 cm
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66" = ca. 168 cm
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160 - 185 cm
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68" = ca. 173 cm
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über 185 cm
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70" = ca. 177 cm
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Zuggewichtsempfehlungen für Männer: 20-28 lbs. für selten Sport treibende 28-32 lbs. für sportliche 32-40 lbs. für aktive Sportler
Zuggewichtsempfehlungen für Frauen und Jugendliche: 16-24 lbs. für selten Sport treibende 24-28 lbs. für sportliche 28-32 lbs. für aktive Sportlerinnen
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Beispiele: ein 12-jähriger Jugendlicher, 160 cm groß, mittelmäßiger Schulsportler (also eher selten Sport treibend) sollte einen 66"-Bogen haben - er wächst schließlich noch. Zuggewicht: 20, 22 oder 24 lbs. - je nach Einschätzung. Bei einer entsprechenden jungen Dame läge das Zuggewicht bei 16, 18 oder 20 lbs.
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Der Büroangestellte, 190 cm groß, einmal die Woche Tennis, oder auch gar kein Sport: 70"-Bogen, 28 lbs. Zugkraft.
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Der Handwerker, 176 cm groß, 10 - 20 Klimmzüge ohne Probleme:66 oder 68", 32, 34 oder 36 lbs.
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Die Zahnarzthelferin, 165 cm groß, kein Sport treibend: 64 oder 66", 24 lbs.
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Pfeil ist nicht gleich Pfeil. Man unterscheidet 3 wichtige Pfeilsorten:
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Holzpfeile aus Kiefern oder Zedernholz finden hauptsächlich Anwendung beim Schießen mit Langbögen
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Aluminiumpfeile Sie sind am verbreitetsten. Sie sind leicht. Leider ist bei ihnen immer die Tendenz zu sehen, dass sie bei einem Fehlschuss verbiegen.
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Carbonfaserverstärkte Aluminiumpfeile Das Beste, was man zurzeit bekommen kann. Sie vereinen die Vorteile des Aluminiumpfeils und des Carbonpfeils gleichermaßen. Sie sind leicht und sehr stabil - leider auch sehr teuer.
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Fiberglas- und Carbonpfeile Meine persönliche Empfehlung für Anfänger. Sie sind zwar schwerer als Aluminiumpfeile, aber bedeutend haltbarer. Diese Pfeile verliert man eigentlich nicht dadurch, dass sie zerbrechen, sondern dass sie irgendwo unter der Grasnarbe verschwunden sind - das passiert mit den anderen Pfeilen aber auch.
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Näheres erfahren Sie direkt in dem Teil "Pfeile".
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